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Notturno – Alte Musik auf der Gaisburger Empore

Als Notturno bezeichnete man im 18. Jahrhundert zur Nachtzeit aufgeführte Musikstücke. Wir wollen das besondere Ambiente der Gaisburger Kirche nutzen und beginnen mit unseren Konzerten zu später Stunde. Bei einem Glas Wein können Sie den Blick von der Gaisburger Akropolis auf Stuttgarter Sommerabende genießen.

J.S.Bach: Die Kunst der Fuge

Jörg Halubek, Cembalo

La Belle Homicide

Stephan Rath und Stefan Maass – Barocklauten

Die Musik, Mörderin des Diesseits, Transzendenz des profanen Lebens, Enzym zur Schaffung einer höheren Daseinsform, ein Gedankenbild ganz nach dem gezierten Geschmack der Salons der Pariser Preziosen in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Hier erlebte die Laute als Instrument der Götter („La réthorique des dieux – die Redekunst der Götter“ heißt die berühmte Lautenmusiksammlung D. Gaultiers) mit ihrer geheimnisvollen Tabulaturschrift, eine an Zauberzeichen der großen mythologischen Verführerinnen Circe und Alcina erinnernden Notation, nach einer 300 jährigen Geschichte, ihre letzte auf einer breiten gesellschaftlichen Ebene geführten Blütezeit als Soloinstrument.

J.S.Bach: Sechs Sonaten
für Violine und Cembalo

Leila Schayegh, Barockvioline
Jörg Halubek, Cembalo

Kartenbestellung

Telefon 0711 483443

Eintrittspreise

10 Euro, für alle drei Abende 25 Euro